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BLACK SABBATH 1980 Heaven and Hell

Wir alle kennen die Geschichte. Der legendäre Ozzy Osbourne wird nach der Veröffentlichung des wenig empfehlenswerten „Never Say Die!“ (1978) aus Black Sabbath geworfen und startet so seine erfolgreiche Solokarriere (über die wir in diesem Artikel zu sprechen beginnen). Tony Iommi engagiert seinerseits den hervorragenden Sänger Ronnie James Dio (bis dahin bei Rainbow), um dem neunten Studioalbum der Band Leben einzuhauchen. „Heaven and Hell“ wirbelte das Spielfeld auf die bestmögliche Weise durcheinander und die Chemie zwischen Iommi und Dio war entscheidend, um diese Handvoll Songs zu Hymnen zu erheben. Die Gesangsleistung von Dio ist anthologisch, und die Band stand in Flammen und gab einer dramatischeren und komplexeren Seite freien Lauf, die wir bisher nicht kannten.

Ein Album, das, egal wie man es betrachtet, voller Klassiker ist, aber alles verblasst, wenn wir dieses kostbare Juwel hören, das der Titelsong „Heaven and Hell“ ist, ein wahrer Heavy-Metal-Klassiker biblischen Ausmaßes, zusammen mit anderen Juwelen wie dem frenetischen „Neon Knights“, dem feierlichen Drama von „Children of the Sea“ oder dem samtigen „Die Young“. Fundamental ist hier noch untertrieben.

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